Fragen an Almut Müller

Fragen an Almut Müller

1. Ohne was können Sie nicht leben?

Ohne Zeit für mich zu haben, ohne meine Bücher, ohne meine Musik und ohne Schokolade und gute Gespräche wäre es schon schwer.

 

2. Haben Sie viele Freunde?

Wahre Freunde sind selten und genau dadurch wertvoll. Diese für mich besonderen Menschen zeichnen sich durch liebevolle Aufrichtigkeit sowie unaufdringliches Dasein aus.

 

3. Wer ist Ihr größtes Vorbild?

Ich orientiere mich höchst ungern an „großen Menschen“, das lenkt sehr vom eigenen Weg ab. Es gibt Menschen, bei denen ich die ein oder andere Vor- und Herangehensweise für bewundernswert und nachahmungswert halte.

 

4. Warum engagieren Sie sich beim Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik?

Um durch eigenes Engagement an die Eigenverantwortung der Menschen appellieren zu können. Mich fasziniert das Zusammenspiel von Ernährung, Bewegung und Entspannung. Jeden Menschen individuell da abzuholen und zu begegnen, wo er steht und ein für ihn und seine Gesundheit einzigartiges Potpourri zusammenzustellen. Für jeden Menschen ist mehr Gesundheit und Wohlbefinden möglich.

 

5. Was mögen Sie nicht?

Zwänge und Vorurteile, die mich fremdbestimmen und daher einengen und von eigenen Ideen und Wünschen abhalten.
Sinnlose Hektik, die mich stresst Unehrlichkeit, Menschen, die sich und anderen etwas vormachen und nicht sagen, was sie denken und nicht danach handeln, was sie sagen. Menschen, die ätzende, leere Dinge sagen und von anderen Menschen verlangen, so zu sein, wie sie es sich wünschen.

 

6. Was mögen Sie?

Authentizität, Engagement, freie Entscheidungen zu treffen und dahinter zu stehen, einen Tag ohne Uhr und Planung zu verbringen.

 

7. Was ist Ihr Antrieb?

Meinen eigenen Weg zu gehen, den vor mir niemand gegangen ist und zu merken, dass es dennoch funktioniert und mich von allen Schwächen, Zweifeln, Nörglern, Kritikern, Engstirnigkeiten nicht abhalten zu lassen.

 

8. Welche Fähigkeiten hätten Sie gerne?

Ich würde gerne laut und kräftig singen können. Texte, die ich lese oder Dinge, über die ich mich informiere, würde ich mir gerne intensiver und besser merken können.

 

9. Welche Hobbys haben Sie?

Tanzen – uuuhh, zappeln!

 

10. Was ist Ihr persönlicher Lebenstraum?

Ich werde doch hier nicht meine brillante (!) Idee verraten.

 

11. Was ist Ihre größte Stärke?

Achtsamkeit, Aktives Zuhören

 

12. Was ist Ihre größte Schwäche?

Schokolade.
Alles selbst in der Hand haben zu wollen.

 

13. Wen hätten Sie gerne getroffen?

Hermann Hesse, um mit ihm über Eigensinn zu sprechen, Mahatma Gandhi, um mit ihm über Wertschätzung und Liebe zu sprechen, Albert Schweitzer, um mit ihm über Engagement und Authentizität zu sprechen und Pippi Langstrumpf, um mit ihr über mangelnde weibliche Vorbilder zu sprechen.

 

14. Was sind Ihre nächsten Projekte?

Meine eigene Praxis ausbauen und Bücher schreiben.

 

15. Was trifft Sie ins Mark?

Engstirnige Spießbürger, die voller Ängste sich selbst und andere am Leben hindern und im Sumpf verharren und dafür auch noch Ausreden finden und mit dem Finger auf andere zeigen.

 

16. Worauf sind Sie stolz?

Auf meine Kolumne über Entspannung im Alltag in der Kölnischen Rundschau, auf meine Diplomarbeit mit dem Thema der wirklichen Begegnung und Selbstentwicklung, auf meine Bücher- und Musiksammlung.

 

17. Was ist Ihre Lieblingsstadt?

London

 

18. Was ist Ihre Lieblingsmusik?

Runrig – Schottland!!!

 

19. Was ist Ihr Lieblingsbuch?

Es gibt viele, die mich auf ihre Weise inspiriert und bewegt haben. Je nach eigener Lebens- und Gemütslage konnte ich schon so manches Buch kaum mehr aus der Hand legen. Manche regen mich zum Nachdenken an, andere bringen mich zum Lachen oder Weinen. Ich will hier keines auf Kosten der anderen wertvollen Schätze nennen.

 

20. Bitte vervollständigen Sie folgende Sätze:

1) Ich bin mit Leib und Seele … ich selbst.

2) Wenn ich morgens aufwache, brauche ich … einen liebevollen Radiowecker.

3) Im Sportverein/Fitnesscenter bin ich … manchmal öfter, meistens selten.

4) Die Menschen sollten besser … bei sich selbst ankommen.

5) Vom öffentlichen Gesundheitswesen erwarte ich mehr … persönliche Ansprache und Fordern von Eigenverantwortung und Engagement.

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