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Eisen

Eisen liegt im Organismus als zwei– oder dreifach positiv geladenes Ion vor (Fe²+, Fe³+).
Die Verfügbarkeit aus tierischen Lebensmitteln (Häm- Eisen, Fe²+) liegt bei 23 Prozent, die aus pflanzlichen Lebensmitteln  (Nicht- Häm- Eisen, Fe³+) bei 3-8 Prozent.
Generell ist Eisen eher schlecht bioverfügbar. Durch Bitterstoffe die in Kaffee und Tee enthalten sind, Oxalsäure (vor allem in Rhabarber und Spinat enthalten) oder auch Acetylsalicylsäure (in Kopfschmerztabletten enthalten), kann sich die Aufnahme von Eisen in den Körper noch verringern.
Bei der Supplementierung von Eisen ist zu beachten, dass man die Präparate generell auf nüchternen Magen einnimmt und sie eventuell mit Vitamin C-haltigen Lebensmitteln kombiniert.
Die Zufuhrempfehlungen bewegen sich zwischen 8-14 Milligramm pro Tag für Männer und 12-15 Milligramm pro Tag für Frauen.

Mehr als ¾ der Frauen im gebärfähigen Alter erreichen die empfohlene Zufuhr nicht.
Eine Unterversorgung äußert sich durch Leistungsschwäche, ständige Müdigkeit, blasse Haut und Schleimhaut, Entzündungen der Zunge und Einrisse der Mundwinkel.
Sind die Eisenspeicher entleert, hilft der Körper sich selbst, indem er die Absorbtionsrate auf bis zu 35 Prozent steigen lässt.

Zuletzt aktualisiert am 22.01.2016 von Marco Gau.

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