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Guaraná

Guaraná ist eine südamerikanische Lianenpflanze, deren Samen eine koffeinhaltige Substanz enthalten. Im Gegensatz zu Kaffee wird das in Guaraná enthaltene Koffein erst nach und nach freigesetzt. Die Wirkung hält somit vier bis sechs Stunden an. Dieser zeitliche Unterschied lässt sich dadurch erklären, dass das Koffein in den Guaranásamen an Gerbstoffe gebunden ist, die erst abgebaut werden müssen, bevor das Koffein freigesetzt wird und seine Wirkung entfalten kann.

Koffeinempfindliche Menschen sollten auf den Guaranágenuss ab dem Nachmittag verzichten, da die Energiezufuhr je nach körperlicher Arbeit für vier bis sechs Stunden anhält und in diesem Fall das abendliche Einschlafen gefährden kann. Auch kann es in diesem Fall zu einem verkürzten Schlaf sowie einer Verschlechterung der Qualität des Schlafes kommen.
Als Nebenwirkungen können Schlaflosigkeit, Nervosität und Kreislaufprobleme entstehen.
Guaraná ist zu vermeiden bei Bluthochdruck oder Erkrankungen der Herzkranzgefäße.
Wie beim Kaffee kann sie auch zur körperlichen Gewöhnung führen.
Neben der stimmungsaufhellenden, anregenden Wirkung wird Guaraná nachgesagt, bei Fieber und Kopfschmerzen zu helfen und sexuell stimulierend zu sein.

Zuletzt aktualisiert am 22.01.2016 von Marco Gau.

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