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Insulin

Das von den B-Zellen in der Bauchspeicheldrüse gebildete Insulin ist ein Peptidhormon aus zwei miteinander verbundenen Aminosäureketten.
Die biologischen Wirkungen von Insulin sind die Steigerung der Durchlässigkeit der Zellwände für Glukose, die Steigerung der Verwertung von Glukose in der Zelle, die Steigerung der Durchlässigkeit der Zellwände für freie Fettsäuren, die Hemmung des Proteinabbaus in der Muskulatur und die Förderung der Proteinsynthese.
Insulin ist das einzige Hormon im Körper, welches den Blutzuckerspiegel senkt.
Erst durch Insulin wird Glukose für die Energieerzeugung in der Zelle verfügbar.
Fehlt Insulin, so kommt es zum Diabetes mellitus mit Energiemangel in den Zellen und gleichzeitig zu hohem Zuckerspiegel im Blut.
Zur Behandlung von Diabetes mellitus stehen Lang – und Kurzzeitinsuline zur Verfügung.
Diese sind gentechnisch hergestellte Humaninsuline.

Die Langzeitinsuline werden vorrangig genutzt, um den täglichen Basisbedarfs des Körpers an Insulin zu decken.
Die Kurzzeitinsuline werden meist zur Abdeckung des Insulinbedarfs zu einer Mahlzeit genutzt.
Bei der konventionellen Insulintherapie werden so genannte Mischinsuline genutzt, die aus Kurz- und Langzeitinsulin bestehen.
Um einen Diabetes mit Insulin zu behandeln muss der Patient ausreichend geschult werden und sein Zuckerspiegel auf längere Sicht optimal mit den entsprechenden Insulinmengen eingestellt werden.

Zuletzt aktualisiert am 22.01.2016 von Marco Gau.

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