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Isotone Getränke

In einem isotonen Getränk sind die Mineralstoff- und Kohlenhydratkonzentration der des menschlichen Blutes angepasst. Das heißt, sie enthalten die gleiche Menge gelöster Teilchen (Kohlenhydrate und Mineralstoffe) wie das Blut. Isotone Getränke können besonders schnell vom Körper aufgenommen werden und gleichen einen Flüssigkeitsverlust schnell aus.
Wer drei- bis viermal pro Woche eine Stunde trainiert, kann Schweiß- und Energieverluste problemlos über eine ausgewogene Ernährung ausgleichen.
Bei Belastungen über vier Stunden ist ein Natriumgehalt von 500 bis 1000 Milligramm pro Liter empfehlenswert. Dieser fördert die Flüssigkeitsresorption im Darm und gleicht den Verlust über den Schweiß wieder aus.

Sportgetränke, die im Handel angeboten werden, sollten genau unter die Lupe genommen werden.
Der Zusatz von Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium und Magnesium ist nicht nötig.
Solche Beigaben können sich unter Umständen negativ auswirken.
Hohe Kaliumkonzentrationen über 700 Milligramm pro Liter können Auswirkungen auf die Herzleistung haben. Auch Vitamine bringen keine Vorteile, da die Verluste über den Schweiß sehr gering sind und eine Zufuhr über den Bedarf hinaus zu keiner Leistungssteigerung führt. Aminosäuren in Sportgetränken sind nicht sinnvoll, da sie eine rasche Magenentleerung behindern. Solche Zusätze können bei isotonen Getränken unter Umständen den optimalen Gehalt an Kohlenhydraten und Natrium beeinträchtigen, weil nur eine begrenzte Anzahl von Teilchen in einem Getränk gelöst sein sollte.
Da ein Mangel der wichtigsten Energielieferanten, den Kohlenhydraten, zu vorschneller Ermüdung und Leistungsabfall führen kann, muss ein optimales Sportlergetränk besonders diese beiden Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung stellen. Es sollte 40 bis 60 Gramm schnell resorbierbare Kohlenhydrate enthalten. Empfehlenswert und preiswert sind deshalb Fruchtsaftschorlen aus kaliumarmem Obstsaft, wie Johannisbeernektar oder Apfelsaft, gemischt mit einem natriumreichen Mineralwasser im Verhältnis 1 zu 1 oder 1 zu 2.

Zuletzt aktualisiert am 22.01.2016 von Marco Gau.

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