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Magnesium

Magnesium gehört zu den essentiellen Bestandteilen der Gewebe- und Körperflüssigkeiten. Der Gesamtbestand an Magnesium im Organismus beträgt etwa 30 Gramm. 50 bis 60 Prozent davon sind in den Knochen eingelagert. Magnesium befindet sich zu 99 Prozent intrazellulär. In den Muskelzellen und im Blut kommt Magnesium in Form von Mg²+ Ionen vor. Bei einem Magnesiummangel kommt es zu vielfältigen Störungen wie das Auftreten von Krämpfen, Steigerung der neuromuskulären Erregbarkeit, schlechtere Ausnutzung der Nahrung, Wachstumsstörungen, Absinken der Körpertemperatur und Verkalkung der Blutgefäße, Nieren und Knorpel.
Der tägliche Magnesiumbedarf liegt bei etwa 300 Milligramm. 20 bis 30 Prozent des Magnesiums werden resorbiert. Eine ausreichende Magnesiumversorgung ist normalerweise gesichert, da Magnesium in allen –besonders in pflanzlichen- Lebensmitteln enthalten ist. Zwei Drittel der Magnesiumzufuhr stammen gewöhnlich aus Getreide.
Alkoholismus ist heute die häufigste Ursache für einen Magnesiummangel bei Erwachsenen. Leistungssport, Hitzearbeit und Stress erhöhen den Bedarf.

Zuletzt aktualisiert am 22.01.2016 von Marco Gau.

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