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Rotwein

Die wichtigsten Produktionsschritte sind sowohl bei der Rotwein-, als auch bei der Weißweinherstellung Maische, Pressen und Vergären.
Die Beerenschalen und das Fruchtfleisch werden aber im Unterschied zum Weißwein nicht vom Saft getrennt. Während der Vergärung werden aus den Beerenschalen Farb-, Aroma- und Tanninstoffe ausgelaugt. Dadurch entsteht die typisch rote Farbe. Die Gärung wird durch die natürlichen Hefepilze, die sich in der Beerenhaut befinden, ausgelöst. Bei einer Temperatur von etwa 20 bis 30° C wird Rotwein für 4 bis 21 Tage vergärt. Rotwein besteht zu 80 bis 90 Prozent aus Wasser, gefolgt von Alkohol in Form von Ethanol. Je nach Weinart sind 8 bis 20 Prozent Alkohol enthalten.

Weiterhin befinden sich im Rotwein eine Vielzahl von Substanzen wie Zucker, Säuren, Aromastoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Einigen dieser Substanzen spricht man eine gesundheitsfördernde Wirkung zu. So wirken beispielsweise Flavonoide als Antioxidantien. Außerdem werden bei der Gewinnung des Weins Phenole aus der Beere herausgelöst. Phenolen wird eine antikanzerogene, antioxidative, entzündungshemmende und blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt. Personen, die unter einer Histaminunverträglichkeit leiden, sollten vom Rotweingenuß absehen, da er dieses in hohen Mengen enthält.

Zuletzt aktualisiert am 23.01.2016 von Marco Gau.

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