Pepe Peschel

Pepe Peschel

Petra Peschel, Moderatorin, Journalistin und Autorin, steht seit 2003 vor der Kamera und hinter ihrer Überzeugung: Erschaffen Sie sich in jedem Augenblick neu!

Pepe Peschel

Alles ist! Und alles ist zu jeder Zeit erreichbar. Daran habe ich nicht immer geglaubt. Aber wie sicher viele meiner Künstlerkollegen hatte ich seit jeher meinen Traum davon, wer ich sein möchte. Dass die Lösung gar einfach ist, erforderte erst viele persönliche Irrwege, berufliche Tiefschläge samt dem Laufen gegen dicke Wände und auch satte Portionen herber Enttäuschung. Ich muss dazu sagen, dass ich eine echte Wasserfrau bin, die auch noch unter Uranus geboren ist, dem Planet der Erfinder und Reformer. So wollte ich mich nie mit Gegebenem abfinden. Wer sagt schon, was sein „muss“? Und wieso hat ausgerechnet der, der das sagt, Recht – und alle anderen nicht? Nicht zuletzt: Was ist überhaupt „müssen“?

Lange Rede, kurzer Sinn: Auf einmal stehst du da und stellst fest: Die Antwort ist: Ich. Ich bin die, die ich sein möchte. Solange wir vermeintlichen Vorbildern nachlaufen, tun wir genau das: Wir laufen immer hinterher und gehen nie in Einklang und Rhythmus mit uns selbst. Deswegen bin ich zum Beispiel auch keine rasende Sportreporterin geworden, um auf einen alten Traum zu sprechen zu kommen. Ich wurde auch keine Sängerin oder Schauspielerin, trotz Schauspielunterricht. Was wir mit der Brechstange probieren, ich kann Ihnen sagen: Das wird nichts. Es ist immer das Hinterherlaufen hinter dem, was womöglich zu jedem anderen gehört, aber eben nicht zu mir.

Dem Herz Raum geben

Jetzt bin ich seit einigen Jahren die, die ich bin. Und ich bin genau am richtigen Platz, seit ich die Brechstange weggelegt habe. Ich setze mich als Moderatorin und Journalistin für ganzheitliche Medizin ein. Und für die Zuversicht und Kraft eines jeden Einzelnen, der gerade nicht so recht weiß, was nun eigentlich sein Weg ist. Mit der Masse treiben, tun, was allgemein für erstrebenswert gehalten wird, dem Bild anderer gerecht werden, sich verbiegen, hinterherlaufen: all das macht uns krank. Es lässt unser Innerstes verkümmern. Das eigene Ich liegt irgendwann so tief vergraben unter der Oberfläche, dass genau das, was wir uns wünschen, unmöglich wird: Lebensfreude, Liebe, Vitalität und das Gefühl, ausgeglichen und erfüllt zu sein, Spaß – auch montags, wenn die neue Arbeitswoche beginnt. Und das laute „Ja, ist das Leben schön!“ Und: selbst Probleme im Alltag als neue kleine Leitplanken begreifen, mit denen es einmal mehr gilt, sich selbst wieder neu zu erschaffen. Damit meine ich, dem Herz regelmäßig Raum zu geben, statt erneut zu drohen, im Mainstream-Sog auf nimmer Wiedersehen zu verschwinden.

Emotional verschüttete Traurigkeit kann eine Fülle körperlicher Beschwerden bis hin zu ernst zu nehmenden Erkrankungen auslösen. Allen voran die großen Zivilisationskrankheiten Diabetes, Adipositas, Bluthochdruck, degenerative Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien und auch Tumorerkrankungen. Leben Sie deswegen wirklich Ihr Leben und nicht das der anderen. Natürlich hört die Schule des Lebens nie auf. Aber das eigene Leben im wahren Wortsinn begreifen, das ist aus meiner Sicht der erste und allerwichtigste Schritt in der Prävention. Nur mit Klarheit für unser Ich, dem es dann gerecht zu werden gilt, nur mit einer sich selbst annehmenden Haltung, fügt sich plötzlich alles zusammen. Und alle weiteren Maßnahmen zur Gesunderhaltung – Ernährung, Schlafhygiene und Entspannung oder die Bewegung – fallen überhaupt erst dann auf fruchtbaren Boden.

Die persönliche Inventur

Alles ist! Es ist in kleinen Momenten der Ruhe, die wir nur erleben können, wenn wir uns Ruhe nehmen. Ich mache mindestens einmal im Jahr eine persönliche Inventur, wie ich es nenne. Dabei kommt alles auf den Tisch: Wo und wie bin ich mir untreu geworden, an welchen Stellen wieder mal in die falsche Richtung gerannt, wie sieht’s beruflich und privat mit meinen Träumen aus? Habe ich wirklich keine Zeit für Herzenswünsche? …und so weiter. Ergebnis der Inventur im vergangenen Jahr: Pepe ist unter die Reiter gegangen. Tatsächlich sind Pferde und der Reitsport mein Kleinmädchentraum. Der Umgang mit den Tieren auf dem Hof, die Bewegung an der frischen Luft und selbst beim Stallgasse Kehren, das ist ein wichtiger Bereich, mit dem ich heute auftanke und nach völlig chaotischen Arbeitstagen immer wieder bei mir selbst ankomme.

Okay: Ich werde kein Starjockey mehr werden. Aber gegen nichts in der Welt ist dieses Gefühl von entspanntem Glück und purer Lebensfreude auszutauschen. Also, Hand auf’s Herz: Was wollen Sie schon immer tun? Denken Sie immer daran: Alles ist! Und alles ist zu jeder Zeit erreichbar. Erfüllen Sie sich einen Traum, egal wie klein oder groß er ist. Und genießen Sie, und das gnadenlos

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Jeden Tag volles, gesundes Leben wünscht

Ihre
Pepe Peschel
www.petra-peschel.de

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